F r a u e n a r b e i t

   verwurzeln

LIEBE  FRAUEN!

  „...wir Frauen haben angefangen, uns selbst und einander wirklich zu hören, und aus diesem beständigen Hinhören entwickeln sich neue Worte.“  Mary Daly

und Ingeborg Bachmann schreibt:

„Keine neue Welt ohne neue Sprache.“

 ORT: Seminarhaus Lechenhof,

          Waldcafe Köfler 6300 Wörgl/Kundl

ZEITEN:   siehe Link Veranstaltungen/Termine

TERMINE:  siehe Link Veranstaltungen/Termine

 

ANMELDUNG:

Mag. Sieglinde Schönauer

Amraser Str. 128 a, 6020 Innsbruck

Tel. oder Fax: 0512 / 93 25 87

e-mail: sieglinde.schoenauer@chello.at

Zu mir: Jahrgang 1958/Beratungslehrerin für hörgeschädigte Kinder/ Studium der Erziehungswissenschaften/
Mitarbeiterin der Telefonseelsorge / TZI-Ausbildung/ kostbare Erfahrungen mit Schwitzhütten/ lebe gern/ bin dem Leben auf der Spur.

:: Schwitzhüttenritual ::

frauenhuette

 Die Schwitzhütte in der Wildheit der Natur ist ein Ort der Reinigung und Begegnung. Wir gehen in die dunkle Nacht, entfachen ein großes Feuer, das Steine glühend heiß werden lässt. Diese holen wir aus der Glut, um in einer Weidenhütte sitzend auf Mutter Erde allein und doch gemeinsam zu schwitzen. Die Schwitzhütte ist die ursprünglichste mit der Natur verbundene Zeremonie. Sie symbolisiert den Schoß der Mutter Erde und die Beziehungen des Menschen zur Schöpfung, die auf verschiedene Weisen in und um die Schwitzhütte repräsentiert sind. Entsprechend sind die Dinge, die man in einer Schwitzhütte erleben kann. Die Wärme, Enge und Feuchtigkeit lassen Erlebnisse von Geborgenheit eines Schoßes, Geburt, Tod, Wiedergeburt, Einheit und Verbundenheit mit einer höheren Kraft entstehen. Dies geht mit der Aufgabe des verstandesgebundenen Ichs einher, wodurch alte Verstandesstrukturen sich kurzfristig aufheben und damit entsteht Platz und Raum für neue Erfahrungen.

Erfahrungen nämlich genau von Verbundenheit und Verwandtschaft mit anderen Menschen, der Natur und einer tragenden höheren Kraft. Dabei lösen sich Ängste, Sorgen, Streitereien, Probleme und deren mögliche Lösungen werden deutlicher. Man kann sich ausweinen, Rat holen, füreinander beten, miteinander singen. So hat diese Zeremonie eine unglaublich reinigende Wirkung für Körper, Geist und Seele. Sie hilft, uns freier zu machen, um eine heilende Begegnung mit uns selbst und mit allem Leben spürbar zu machen, schenkt kreative Kraft, um dem Alltag mit seinen Herausforderungen wieder mit offeneren Augen und Herzen zu begegnen.


Empfehlungen für die Teilnahme an Schwitzhütten: Bereite dich auf die Schwitzhütte vor

  • K ö r p e r l i c h : sei ausgeschlafen und trinke in den Tagen davor viel Wasser oder Tee. Faste an dem Tag der Schwitzhütte bzw. achte darauf drei Stunden vorher nicht zu essen, jedoch viel zu trinken.
  • G e i s t i g : richte deine Aufmerksamkeit, deine Gedanken auf dein Inneres. Achte auf alles, was kommt und frage dich, ob zu etwas loslassen oder gehen lassen möchtest, ob es Zeit ist, etwas zu verändern, ob du eine Antwort suchst für eine Entscheidung. Frage dich, ob du bereit bis, dich auf dich selbst einzulassen.
  • S e e l i s c h : vertiefe für dich die Schwitzhütte, indem du ein kleines Symbol aus der Natur suchst, das du mitbringst und dir hilft dich einzubringen in die Verbundenheit der Menschen, der Nahverwandtschaft von Tier, Mensch und Pflanzen.

Wichtige weitere Informationen:

Das Schwitzbad kann man zur Abhärtung gegen Schnupfen, Erkältungen, aber auch bei Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, verschiedenster Allergien, Heuschnupfen, Verstopfungen, Hauterkrankungen und zur Erhöhung der physischen und psychischen Widerstandkraft verwenden, wobei eine Abklärung mit dem Arzt des Vertrauens zu empfehlen ist.

Nicht geeignet ist das Schwitzen bzw. dies muss dann mit einem ärztlichen Attest abgeklärt werden, bei:

  • Akuten Virusinfektionen, fiebrigen grippalen Infekten
  • Akuten Entzündungen innerer Organe
  • Schwere Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Venen- und Gefäßerkrankungen
  • Starke Depressionen Grauer Star und chronisch degenerative Augenerkrankungen

@nahverwandt.at